Besenreiser-Verödung

Häufige Fragen

In unserer Sprechstunde stellen wir fest, dass viele Patientinnen und Patienten vor einer Besenreiser-Verödung ähnliche Fragen beschäftigen. Daher haben wir die häufigsten Punkte, die im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgespräches zur Sprache kommen, zu Ihrer Information zusammengestellt.

  1. Ist das Ergebnis einer Besenreiser-Verödung von Dauer? Ab wann empfiehlt sich eine Folgebehandlung?

    Oft ist das Ergebnis dauerhaft. Bei entsprechender Veranlagung kann es jedoch zu erneuter Besenreiser-Bildung kommen. Daher besprechen wir im Rahmen der Behandlung mit Ihnen auch individuelle Vorbeugungsmaßnahmen.

  2. Ist die Behandlung auch für starke Raucher/innen geeignet?

    Da Tabakkonsum mit einem erhöhten Thromboserisiko einhergeht, muss im Einzelfall geklärt werden, ob sich die Behandlung für die/den Patienten/in empfiehlt. Prinzipiell ist eine Besenreiser-Verödung unter Berücksichtigung besonders konsequenter Nachsorge (durch Kompression etc.) möglich.

  3. Bleiben durch die Behandlung Dellen oder Hautunebenheiten zurück?

    In der Regel entstehen beim Veröden keine Dellen oder Unebenheiten.

  4. Worin besteht der Unterschied zwischen einer Laserbehandlung und der Bekämpfung von Besenreisern mittels Verödung?

    Die Verödung verklebt die winzigen Blutgefäße von innen. Dadurch wird das betroffene Gefäß dauerhaft stillgelegt und wandelt sich mit der Zeit in Bindegewebe um, das unter der Haut nicht mehr sichtbar ist. Bei der Laserbehandlung werden die Erythrozyten (Blutkörperchen) der betroffenen Gefäße von außen selektiv erhitzt. In der Folge verkleben die Gefäßwände und der Besenreiser verschwindet. Behandlungen mit dem Laser eignen sich am besten bei sehr feinen Besenreisern; bei stärker ausgeprägten Befunden empfiehlt sich die Verödung der Gefäße als einfachste und wirkungsvollste Methode.

  5. Was kann man tun, um die Bildung von neuen Besenreisern zu vermeiden?

    Besenreiser entstehen durch eine angelagebedingte Bindegewebsschwäche. Durch gesunde Lebensweise und viel Bewegung kann diese zum Teil ausgeglichen werden. Als Faustregel gilt: Liegen und laufen sind besser für die Blutgefäße als Stehen und Sitzen. Ebenfalls wichtig: Venen brauchen viel Bewegung, etwa durch Walking, Schwimmen oder Radfahren. Bei besonderer Belastung wie langem Stehen oder auch in der Schwangerschaft schaffen Wechselduschen oder Kompressionsstrümpfe Abhilfe.

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